Archive | September, 2014

Bunter Gemüsekuchen

30 Sep

Bunter Gemüsekuchen

Gemüsekuchen und Quiche könnte es bei mir noch viel öfter geben. Wenn da nicht mein Mann wäre …, der ist kein besonders großer Fan. Leider.
Aber so ab und zu isst er es natürlich auch.
Heute war noch ein bisschen Brokkoli im Kühlschrank. Möhren auch. Und Tomaten habe ich immer reichlich im Vorrat.
Der Quark-Öl-Teig für den Boden ist schnell zusammengerührt. Hier ist mein Lieblings-Rezept zum nachlesen: Quark-Öl-Teig.

Für den Belag: 250g Möhren, 300-500g Brokkoli, 250-300g Zucchini, 6-8 Kirschtomaten, 1 Zwiebel, 4 EL Öl, 1 TL Rosmarin, Zucker, 6 Salbeiblätter, 1 Knoblauchzehe, 3 Eier, 250g Schlagsahne oder Crème fraîche, 80g Emmentaler oder Ziegenkäse

Bunter Gemüsekuchen in der Form

Brokkoliröschen in Salzwasser ca 4 Minuten vorgaren und abtropfen lassen. Die Möhren und Zucchini in kurze Stifte schneiden, Zwiebeln fein würfeln und in 2 EL Öl andünsten, die Möhren dazu geben und mit Rosmarin, Salz und etwas Zucker würzen. Zugedeckt ca. 5 Minuten garen. Die Zucchini im restlichen Öl ca. 2 Minuten garen, mit Salz, Salbei und Knoblauch würzen. Die Eier mit der Sahne und ein wenig Salz verquirlen. Den Käse fein raspeln.
Die Quicheform mit dem Teig auslegen, mit der Hälfte des Käses bestreuen. Dann das Gemüse dekorativ kreisförmig einschichten, die Eiersahne darüber schütten und mit dem restlichen Käse bestreuen. Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze oder 175 Grad Umluft auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen, die restlichen 15 Minuten direkt auf dem Backofenboden.

Guten Appetit!

Resteverwertung: Gefüllte Kartoffelklösschen mit Gorgonzola und Schinken

29 Sep

Gefüllte Kartoffelklösschen aus Kartoffelbrei-Rest mit Salbeibutter in der Form

Kartoffelbrei liebe ich. Und natürlich wird bei uns immer zu viel davon zubereitet. Bis jetzt habe ich den meist am Tag darauf in der Pfanne angebraten und mit Spiegelei und Salat gegessen.
Heute gab’s mal eine andere, ganz einfache, aber wirklich verführerisch leckere Variante.

Rest von fertigem Kartoffelbrei vom Vortag. (Für 2 Portionen ca. 4-6 Esslöffel), Mehl, Salz und Pfeffer
Für die Füllung 100g Gorgonzola und 2 Scheiben gekochten Schinken, dazu Butter und frische Salbeiblätter nach Belieben

Soviel Mehl zum Kartoffelbrei geben, dass der Teig sich gut verarbeiten lässt und nicht mehr an den Händen klebt. Den Gorgonzola und gekochten Schinken in kleine Würfel schneiden und mischen. Von Teig kleine Stücke abnehmen, Klösschen formen, in der Mitte etwas platt drücken, etwas von der Gorgonzola-Schinken-Mischung in die Mitte geben, verschließen und nochmal zu schönen Kugeln formen.
In kochendes Salzwasser geben, warten, bis sie an die Oberfläche kommen. Dann sind sie fertig. Dazu schmeckt geschmolzene Butter mit Salbeiblättchen und ein frischer Salat.

Gefüllte Kartoffelklösschen aus Kartoffelbrei-Rest mit Salbeibutter

Guten Appetit!

Putenrollbraten mit Möhren-Champignon-Kartoffel-Gemüse

28 Sep

Gefüllter Putenrollbraten mit Möhren-Champignon-Kartoffel-Gemüse

Rollbraten hat mich als Kind schon fasziniert. Ich habe mich immer gefragt, wie man das wohl macht. Bei uns zuhause gab’s so was nicht. Vor ein paar Jahren dann habe ich mich endlich mal daran gewagt, den Rollbraten selbst zu schneiden und zu wickeln. Mittlerweile klappt das sehr gut. Diesmal habe ich ein großes Stück Putenbrust gekauft, zu einer großen flachen Scheibe geschnitten, gefüllt und mit Küchengarn zu einem Rollbraten gebunden.

Hier ist das Rezept für 4 Personen:

1kg Putenbrust am Stück, 2-3 Handvoll gehackte Kräuter (hier vom Balkon: Petersilie, Schnitt-Knoblauch, Salbei, Thymian, Minze), Salz, Pfeffer, 75g Bacon in Scheiben, 2-3 EL Butterschmalz, 500 g Kartoffeln, 1kg Möhren, 400g Champignons, 1/2 l Gemüsebrühe, 1/4 l Rotwein, 2-3 EL Crème fâîche, und Küchengarn

Das Fleisch von der Seite der Länge nach aufschneiden, nicht ganz durchschneiden und auseinanderklappen, Wenn das Fleisch dick ist kann man auch erst einen Schnitt nach 1/3 der Höhe machen, nicht ganz durchschneiden, dann noch einen zweiten Schnitt beim letzten Drittel der Höhe, sodass man die dreifache Breite erhält. Die Kräuter fein hacken. Dann die Putenbrust mit Salz und Pfeffer einreiben, mit dem Bacon belegen und die Kräuter darauf streuen. Putenbrust aufrollen und mit Küchengarn zusammenbinden. Fleisch in einem Bräter im heißen Butterschmalz rundherum anbraten. Anschließend im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze 175 Grad oder Umluft 160 Grad ca. 1 1/4 Stunden braten. In der Zwischenzeit die Kartoffeln und Möhren schälen und in große Stücke schneiden. Champignons putzen und ebenfalls in große Stücke schneiden. Alles Gemüse mischen, nach 30 Minuten der Bratzeit mit in den Bräter geben, Brühe und Wein angießen und bis zum Ende mit garen. Zum Schluss die Crème fraîche in die Sauce geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Puten-Rollbraten mit Möhren-Champignon-Gemüse und Kartoffeln

Guten Appetit!

Birnen-Schokokuchen mit Marmor-Baiser – Herbstliche Schoko-Verführung

27 Sep

Birnen im Kuchen, das mag ich wirklich gerne. Birnen im Schokoladenkuchen ist dabei einer meiner Favoriten. Aber Birnen-Schokokuchen mit Baiser, dazu noch mit einem schokoladig-marmorierten Baiser, das ist die absolute Krönung. Eine wirkliche schokoladig-fruchtige Verführung.

Hier das Rezept für eine 26-er Springform:

100g Zartbitter-Schokolade, 100g Butter, 3 Eier, 275 g Zucker, 2 EL Vanillezucker, 1 Prise Salz, 3 Birnen (à ca. 200 g), 1 EL Kakaopulver, 150g Mehl, 2 TL Backpulver, 2 Eiweiß, Fett und Zucker für die Form

Schokolade grob hacken und im warmen Wasserbad schmelzen. Butter schmelzen. Eier, 200 g Zucker, Vanillezucker und Salz cremig schlagen. Due geschmolzene Butter, die Hälfte der Schokolade und Kakao vorsichtig unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterheben. Die Springform fetten und mit Zucker ausstreuen. Teig einfüllen. Birnen halbieren, schälen, Kerngehäuse und Stiel entfernen und mit Schnittfläche nach unten im Kreis auf dem Teig verteilen. Im vorgeheizten Backofen Ober-/Unterhitze: 175 Grad oder Umluft: 150 Grad ca. 45 Minuten backen. Eiweiß steif schlagen, 75 g Zucker einrieseln lassen. Nach 15 Minuten Backzeit Baiser auf den Kuchen verstreichen, dabei einen ca. 2 cm breiten Rand frei lassen. Übrige Schokolade über das Baiser gießen und vorsichtig mit einem Löffel in Schlieren unterziehen und fertig backen. (Der Teig hat doch etwas länger zum durchbacken gebraucht, dadurch musste die Form mit Alufolie abgedeckt werden. Nächstes Mal werde ich den Teig ohne Baiser für 25 Minuten backen und dann für die restlichen 20 Minuten das Baiser draufgeben.)

Guten Appetit!

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Rheinsteig-Wanderung im September – Impressionen

26 Sep

Hagebutten-Kürbis-Quiche nach Reni’s Rezept vom Wildpflanzenblog

25 Sep

Bei meiner Wanderung letzter Woche habe ich endlich ein paar Hagebutten gepflückt. Und so gut geschätzt, dass es wirklich genau die Menge für Reni’s Hagebutten-Kürbis-Quiche vom Wildpflanzenblog war.
Am Wochenende habe ich mir dann die Zeit genommen, die Quiche zuzubereiten. Zuerst sei mal das Ende der Geschichte erzählt: Es hat wirklich sehr gut geschmeckt. Leicht fruchtig durch die Hagebutten, die weichgekocht zum Teil als Stückchen und zum größeren Teil püriert (und durch ein Sieb gedrückt, wegen der harten Schalen), unter die geraffelte Kürbismasse gerührt wurden.
Den Kürbis hatte ich aus dem Garten meiner Rostocker Twitter-Freundin Kathrine. Sehr frisch und mild im Geschmack hat er sehr gut in die Quiche-Masse gepasst. Dazu noch fein geriebenen Emmentaler. War schon was Feines!
Aaaaber: ich war wirklich viel zu lange mit den Vorbereitungen beschäftigt. Obwohl es nur 250g Hagebutten waren, hat das Waschen, Putzen, Kerne und Härchen entfernen der kleinen Früchtchen wirklich sehr sehr lange gedauert! Also, alles in allem war es sehr gut, ich hatte ja auch die Zeit am Samstag eingeplant, aber mit Rückenschmerzen am Tisch beim Essen sitzen muss nicht zu oft sein ;-).

Ein großes Dankeschön an Reni und den Wildpflanzenblog für diesen und so viele andere ausgefallene Rezept-Tipps. Damit lerne ich immer viel Neues und Interessantes über Wildpflanzen!

Trotzdem kommt das leider nicht auf die ‚Wird bald wieder gekocht‘-Liste ;-(

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Babette’s Balkon-Apfelbäumchen im September 2014

24 Sep

Die Sonnenstrahlen in den letzten Tagen färbt nun endlich die Äpfel wunderbar rot.
Jetzt sind sie sicher bald erntereif. Und ich weiß auch schon, wie ich sie verarbeite.
Das muss schon was Besonderes werden. Lasst euch überrraschen 😉
Ich wünsche allen weiter so wunderbar sonnige September-Tage
und schicke liebe Grüße – Eure Babette