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Ein Septembersonntagsgruss mit einem Sonntagskuchen-Rezept vom Lieblingsblog Giftigeblonde.

27 Sep

 Dieses Sonntagskuchenrezept heute von der lieben Sina von Giftigeblonde musste ich einfach gleich ausprobieren. Und es schmeckt so wunderbar! Bei mir gab es eine Füllung aus gedünsteten Pflaumen mit Zimtzucker und  Marzipanstückchen. Genau das Richtige für diesen sonnigen letzten SeptemberSonntag!

Ich wünsche allen noch einen entspannten Tag und sage: 

Bis bald und viele Grüße eure Babette

Apfel-Rosenkuchen aus Quark-Öl-Teig

1 Nov

Apfel-Rosen-Kuchen aus Quark-Öl-Teig

Für unsere Familie (8 Personen) ‚musste‘ ich schon als junges Mädchen jeden Samstag zwei Kuchen backen. Das war und ist seitdem meine große Leidenschaft. Natürlich habe ich mir dabei viel von meiner Mutter abgeguckt. Einer meiner Lieblingskuchen waren ihr Apfel-Rosenkuchen. Wir nannten ihn ganz einfach Apfelschnecken und durften uns immer eine richtig große Rosette abbrechen und essen. Ganz lange habe ich mich nicht an Hefeteig gewagt, dachte immer, so gut wie meine Mutter kann ich das eh nicht. Habe früher lieber so ‚exotische Sachen‘ wie Brandteig und Bisquit ausprobiert. Dazu fehlte meiner Mutter damals dann doch die Zeit und Muße.

Als ich meine erste eigene Wohnung bezog, habe ich mir ziemlich als erstes kleine Backformen gekauft, um weiterhin jeden Samstag einen Kuchen zu backen. Dabei habe ich dann unter anderem das Rezept für diesen Rosenkuchen aus Quark-Öl-Teig entdeckt und für gut befunden. Der Kuchen gehört nun schon ewig zu meinem Repertoire. Das Original-Rezept aus der Zeitschrift „Freundin“ ist aus den 70er Jahren, das rausgerissene Blatt schon ganz vergilbt….

Die letzten Wochen habe ich den Kuchen so oft gebacken und verschenkt, und nie hat es zum Foto gereicht …
Diesmal habe ich ihn spontan zum Nachmittags-Kaffee für uns zwei gebacken und wenigstens schnell einmal geknipst 😉

Hier das Rezept für eine kleine Springform (18 – 20 cm Durchmesser)

100g Magerquark, 30g Zucker, 2 EL Vanillezucker, eine Prise Salz, 4EL Öl, 2-3 EL Milch, 1/2 Päckchen Backpulver, 200g Mehl, 1EL Butter, 1EL Zucker, etwas Zimt, 50g geriebene Mandeln, 50g Rosinen, 1-2 Äpfel in Scheiben geschnitten, 1 Eigelb

Den Backofen auf 180-200 Grad vorheizen, Den Quark mit dem Zucker, dem Vanillezucker, Salz, Öl und Milch verrühren, dann das mit Backpulver gemischte Mehl darüber sieben. Erst mit einem Löffel unterheben, dann mit den Händen schnell zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck mit ca drei Milimeter Dicke ausrollen, die zerlassene Butter auf dem Teig verteilen, Zucker, Zimt und Mandeln darüber streuen, dann die Äpfel und Rosinen darauf verteilen. Die Zutaten leicht in den Teig drücken und von der breiten Seite her aufrollen. Dann in ca. 3-5 cm breite Stücke teilen und in die gefettete Springform geben.

Apfel-Rosen-Kuchen aus Quark-Öl-Teig Vorbereitung
Die Oberfläche des Kuchens mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Ofen ca. 40-45 Minuten backen. Evtl. etwas abdecken, damit er nicht zu schwarz wird.

Guten Appetit!

Kürbis-Käsetorte mit Orangen-Rahmcrème

9 Okt

Kürbis-Käsetorte mit Orangen-Rahmcrème2 ganz auf dem Tisch Foto bearbeitet

Manchmal, denke ich, bin ich schon ein bisschen verrückt …
Eigentlich sollte ich mir ein alt bewährtes Rezept aussuchen, das ich backe, wenn sich zu einer größeren Einladung einmal im Jahr viele Gäste ansagen und dazu noch einige spontan am Tag vorher vorbeikommen. Aber nein, ich doch nicht…

Ich hatte in der Zeitschrift „Lisa Kochen Backen – Herbstzauber“ einen Kuchen, ja schon eher eine Torte gesehen, die hatte es mir angetan. Die musste es unbedingt sein.
Und trotz der „außergewöhnlichen Umstände“, trotz der Gäste in meiner Küche, die mir alle hilfreich zur Seite standen (und mich mit Gesprächen, Fragen, viel Freude und Gelächter auch ab und zu ziemlich abgelenkt haben), trotz des immer wieder klingelnden Telefons mit Glückwunsch-Anrufen hat es nach einigen Widrigkeiten doch ganz gut geklappt mit dem Backen.

Laut „Lisa“ ist das Rezept „mittelschwer“ …, das würde ich schon auch sagen. Es ist schon etwas aufwändig. Die Torte hat einen Rührkuchen-Boden, was ich lieber mag als einen Mürbteig-Boden, hat eine leckere Quark-Mascarpone-Füllung mit Kürbismus und Tonka-Bohne, darüber eine Sauerrahmcrème, die auch gebacken wird und einem Orangenmarmeladen-Topping. Ein bisschen beschäftigt ist man also schon, aber das Ergebnis lohnt sich wirklich.

Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt. Es ist für eine 26er Springform:

Für 300g Kürbispüree:
600g Hokkaido oder Butternusskürbis

Für den Teig:
75g Butter, 75g Zartbitterschokolade, 50g Zucker, 2 Eier, 60g Mehl, 1/2 TL Backpulver, 50g gehackte Haselnüsse

Für den Belag:
500g Magerquark, 250g Mascarpone, 200g Kürbispüree, 5 Eier, 2 Eigelb, 300ml gesüßte Kondensmilch (ich hatte eine russische Kondensmilch in der Dose), 4 EL Zucker, 100g Crème fraîche, 3EL Maisstärke, 1/3 TL Zimt, 1 frisch geriebene Tonka-Bohne, 200g Sauerrahm, 150-200g Orangenmarmelade (mit Orangenschale)

Für das Kürbispüree den Hokkaido oder Butternusskürbis halbieren, entkernen und bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) ca. 45-60 Minuten backen, bis das Fleisch weich ist. Dann aus der Schale schaben und pürieren. Dann für die Füllung 200g abwiegen. Den Rest kann man gut einfrieren. (Lt. „Lisa“ am besten in Gefrierbeuteln, nicht in Dosen, ca. 6 Monate haltbar).

Den Ofen auf 175 Grad (Umluft 155 Grad) vorheizen. Die Butter und Schokolade schmelzen, Zucker und Eier aufschlagen, Mehl, Backpulver, Nüsse mischen und mit der Schoko-Mischung unter den Eierschaum rühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform streichen und im Ofen ca. 15 Minuten backen.

Quark mit Mascarpone, Kürbispüree, Eiern, Eigelben, Kondensmilch, 2 EL Zucker, Crème fraîche, Stärke, Zimt und Tonka-Bohne verquirlen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, die Crème in die Form streichen und weitere 15 Minuten backen. Dann die Ofentemperatur auf 120 Grad (Umluft 100 Grad) reduzieren und den Kuchen weitere ca. 70 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Dann den Kuchen herausnehmen, etwas abkühlen lassen (geht auch ohne abkühlen, dafür hatte ich keine Zeit …), den Sauerrahm und 2 EL Zucker verrühren, auf die Käsetorte streichen und weitere 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen. Die Marmelade mit 1 EL Wasser erwärmen und sofort auf den Kuchen verteilen. Anschließend ca. 8 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen.

Kürbis-Käsetorte mit Orangen-Rahmcrème2

Guten Appetit!

Bunter Gemüsekuchen

30 Sep

Bunter Gemüsekuchen

Gemüsekuchen und Quiche könnte es bei mir noch viel öfter geben. Wenn da nicht mein Mann wäre …, der ist kein besonders großer Fan. Leider.
Aber so ab und zu isst er es natürlich auch.
Heute war noch ein bisschen Brokkoli im Kühlschrank. Möhren auch. Und Tomaten habe ich immer reichlich im Vorrat.
Der Quark-Öl-Teig für den Boden ist schnell zusammengerührt. Hier ist mein Lieblings-Rezept zum nachlesen: Quark-Öl-Teig.

Für den Belag: 250g Möhren, 300-500g Brokkoli, 250-300g Zucchini, 6-8 Kirschtomaten, 1 Zwiebel, 4 EL Öl, 1 TL Rosmarin, Zucker, 6 Salbeiblätter, 1 Knoblauchzehe, 3 Eier, 250g Schlagsahne oder Crème fraîche, 80g Emmentaler oder Ziegenkäse

Bunter Gemüsekuchen in der Form

Brokkoliröschen in Salzwasser ca 4 Minuten vorgaren und abtropfen lassen. Die Möhren und Zucchini in kurze Stifte schneiden, Zwiebeln fein würfeln und in 2 EL Öl andünsten, die Möhren dazu geben und mit Rosmarin, Salz und etwas Zucker würzen. Zugedeckt ca. 5 Minuten garen. Die Zucchini im restlichen Öl ca. 2 Minuten garen, mit Salz, Salbei und Knoblauch würzen. Die Eier mit der Sahne und ein wenig Salz verquirlen. Den Käse fein raspeln.
Die Quicheform mit dem Teig auslegen, mit der Hälfte des Käses bestreuen. Dann das Gemüse dekorativ kreisförmig einschichten, die Eiersahne darüber schütten und mit dem restlichen Käse bestreuen. Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze oder 175 Grad Umluft auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen, die restlichen 15 Minuten direkt auf dem Backofenboden.

Guten Appetit!

Birnen-Schokokuchen mit Marmor-Baiser – Herbstliche Schoko-Verführung

27 Sep

Birnen im Kuchen, das mag ich wirklich gerne. Birnen im Schokoladenkuchen ist dabei einer meiner Favoriten. Aber Birnen-Schokokuchen mit Baiser, dazu noch mit einem schokoladig-marmorierten Baiser, das ist die absolute Krönung. Eine wirkliche schokoladig-fruchtige Verführung.

Hier das Rezept für eine 26-er Springform:

100g Zartbitter-Schokolade, 100g Butter, 3 Eier, 275 g Zucker, 2 EL Vanillezucker, 1 Prise Salz, 3 Birnen (à ca. 200 g), 1 EL Kakaopulver, 150g Mehl, 2 TL Backpulver, 2 Eiweiß, Fett und Zucker für die Form

Schokolade grob hacken und im warmen Wasserbad schmelzen. Butter schmelzen. Eier, 200 g Zucker, Vanillezucker und Salz cremig schlagen. Due geschmolzene Butter, die Hälfte der Schokolade und Kakao vorsichtig unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterheben. Die Springform fetten und mit Zucker ausstreuen. Teig einfüllen. Birnen halbieren, schälen, Kerngehäuse und Stiel entfernen und mit Schnittfläche nach unten im Kreis auf dem Teig verteilen. Im vorgeheizten Backofen Ober-/Unterhitze: 175 Grad oder Umluft: 150 Grad ca. 45 Minuten backen. Eiweiß steif schlagen, 75 g Zucker einrieseln lassen. Nach 15 Minuten Backzeit Baiser auf den Kuchen verstreichen, dabei einen ca. 2 cm breiten Rand frei lassen. Übrige Schokolade über das Baiser gießen und vorsichtig mit einem Löffel in Schlieren unterziehen und fertig backen. (Der Teig hat doch etwas länger zum durchbacken gebraucht, dadurch musste die Form mit Alufolie abgedeckt werden. Nächstes Mal werde ich den Teig ohne Baiser für 25 Minuten backen und dann für die restlichen 20 Minuten das Baiser draufgeben.)

Guten Appetit!

Hagebutten-Kürbis-Quiche nach Reni’s Rezept vom Wildpflanzenblog

25 Sep

Bei meiner Wanderung letzter Woche habe ich endlich ein paar Hagebutten gepflückt. Und so gut geschätzt, dass es wirklich genau die Menge für Reni’s Hagebutten-Kürbis-Quiche vom Wildpflanzenblog war.
Am Wochenende habe ich mir dann die Zeit genommen, die Quiche zuzubereiten. Zuerst sei mal das Ende der Geschichte erzählt: Es hat wirklich sehr gut geschmeckt. Leicht fruchtig durch die Hagebutten, die weichgekocht zum Teil als Stückchen und zum größeren Teil püriert (und durch ein Sieb gedrückt, wegen der harten Schalen), unter die geraffelte Kürbismasse gerührt wurden.
Den Kürbis hatte ich aus dem Garten meiner Rostocker Twitter-Freundin Kathrine. Sehr frisch und mild im Geschmack hat er sehr gut in die Quiche-Masse gepasst. Dazu noch fein geriebenen Emmentaler. War schon was Feines!
Aaaaber: ich war wirklich viel zu lange mit den Vorbereitungen beschäftigt. Obwohl es nur 250g Hagebutten waren, hat das Waschen, Putzen, Kerne und Härchen entfernen der kleinen Früchtchen wirklich sehr sehr lange gedauert! Also, alles in allem war es sehr gut, ich hatte ja auch die Zeit am Samstag eingeplant, aber mit Rückenschmerzen am Tisch beim Essen sitzen muss nicht zu oft sein ;-).

Ein großes Dankeschön an Reni und den Wildpflanzenblog für diesen und so viele andere ausgefallene Rezept-Tipps. Damit lerne ich immer viel Neues und Interessantes über Wildpflanzen!

Trotzdem kommt das leider nicht auf die ‚Wird bald wieder gekocht‘-Liste ;-(

Käsekuchen mit Pfirsichen

6 Sep

Käsekuchen mit Pfirsichen

„Bringst du einen Kuchen mit zur Einschulungsfeier?“…
Das muss man mich nicht zweimal fragen. Natürlich gerne! Das Rezept für diesen Käsekuchen hatte ich schon einige Zeit auf meiner „unbedingt ausprobieren“-Liste. Frische Pfirsiche hatte ich auch ganz wunderbare auf dem Markt entdeckt. Aber als ich den Kuchen im Backofen hatte, kamen mir doch so leichte Bedenken, ob das wohl was wird, denn die Zutaten für die Käsemasse habe ich mir selbst zusammengestellt. Hätte ich nicht lieber zu solch einem Anlass ein altbewährtes und erprobtes Rezept aussuchen sollen …
Na ja, da ich den Kuchen eh einen Tag vorher backen und richtig auskühlen lassen musste, hätte ich ja immer noch am Tag darauf was Bewährtes backen können.
Aber es ging alles gut. Dieser Käsekuchen wird garantiert bald mal wieder gebacken. Er hat ein ganz wunderbares Aroma durch die Tonka-Bohne. Und mit anderem Obst oder Dosenpfirsichen schmeckt er ganz sicher auch!

Käsekuchen mit Pfirsichen2

Hier das Rezept für eine 26er Springform:

Mürbeteig: 250g Mehl, 75g Puderzucker, 1 Ei, 125g Butter.
Füllung: 4 Pfirsiche, 200ml Pfirsichsaft oder Orangensaft, 500g Magerquark, 250g Mascarpone, 250g Crème fraîche, 1 Packung Vanillepuddingpulver, 2 Eier, 150ml Rapsöl, 150g Zucker, 150ml Milch, 1/2 geriebene Tonkabohne, 1 Päckchen Tortenguss (Bioqualität mit Agar-Agar)

Für den Mürbeteig alle Zutaten schnell verkneten. Die Springform einfetten und leicht mit Mehl bestreuen. Darin den Mürbeteig ausrollen und am Rand etwas hochziehen und andrücken. Die Form im Kühlschrank ca. 30 Minuten kalt stellen. Danach bei 175 Grad ca. 15 Min. backen.
Für die Füllung alle Zutaten mit dem Mixer verrühren und auf den vorgebackenen Boden geben. Bei 175Grad weitere ca. 60 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen.
Die Pfirsiche mit kochendem Wasser überbrühen und die Haut abziehen. In Spalten schneiden und im Fruchtsaft leicht dünsten. Abkühlen lassen, dann den Kuchen damit belegen. Den Tortenguss nach Packungsangabe zubereiten, über dem Kuchen verteilen und auskühlen lassen.

Käsekuchen mit Pfirsichen3

Am besten einen Tag vor dem Verzehr zubereiten und im Kühlschrank mit Folie abgedeckt auskühlen lassen. Mindestens eine Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen.

Guten Appetit!