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Rumpsteaks mit Semmelknödel-Pilz-Kruste und grünen Bohnen

21 Aug

Rumpsteak mit Champignon-Brot-Kruste und Bohnen mit Speck2

Manchmal muss es einfach Fleisch sein. Ich habe zwei schön marmorierte Rumpsteaks ergattert, dazu ein paar Champignons und frische grüne Bohnen.
Und was soll ich euch sagen, damit habe ich diesmal wirklich nicht nur meinen Mann glücklich gemacht 😉

Hier das Rezept für 4 Portionen:

500g grüne Bohnen, Bohnenkraut, Salz, Pfeffer, 8 Scheiben Frühstücksspeck, 2 Schalotten, 250g Champignons, 4 Stiele Thymian, 1/2 Brötchen, 4 Rumpsteaks (à ca. 200 g), 2EL Öl, 100g Crème fraîche, 1-2 EL Butter

Die Bohnen in kochendem Salzwasser mit dem Bohnenkraut 12-15 Minuten garen. Abtropfen lassen. Bündelweise mit dem Frühstücksspeck umwickeln.
Die Schalotten fein würfeln. Pilze in Scheiben schneiden oder grob würfeln. Thymian abzupfen, das Brötchen in ca. 1/2 cm große Würfel schneiden. Steaks trockentupfen, den Fettrand einschneiden und im heißen Öl pro Seite ca. 2 Minuten anbraten. Würzen und in eine feuerfeste Form legen.
Die Schalotten, Pilze und Thymian im Bratfett kräftig anbraten, würzen. Herausnehmen (Bratfett aufbewahren), mit Crème fraîche und Brot mischen. Auf die Steaks verteilen. Im vorgeheizten Ofen ( 225 Grad/ Umluft: 200 Grad) ca. 5 Minuten gratinieren.
Butter im Bratfett erhitzen. Bohnen-Päckchen darin 3-5 Minuten braten. Herausnehmen und servieren.

Rumpsteak mit Champignon-Brot-Kruste und Bohnen mit Speck

Guten Appetit!

Kartoffel-Bohnen-Suppe mit Speck

15 Aug

Bohnen-Kartoffel-Suppe mit Speck

Mmmmh, ich liebe Bohnen. Alle Sorten. Aber am meisten liebe ich grüne Stangenbohnen. Die gab’s schon früher ganz frisch ‚von der Stange‘ bei Oma. Wir ‚durften‘ dabei immer pflücken helfen. Und Oma’s Bohnensuppe hat immer am besten geschmeckt! Ihr Rezept habe ich leider nicht. Aber ein ganz ähnliches, das ich immer wieder hervorkrame, wenn die Bohnensaison beginnt und ich richtig schöne Stangenbohnen bekomme:
Diesmal hat mein Mann ganz wunderbare vom Gemüsebauern mitgebracht.

Hier das Rezept für 4 Portionen:

500g grüne Bohnen in mundgerechte Stücke geschnitten, 500g Kartoffeln geschält in ca. 1cm große Würfel geschnitten, 100g durchwachsenen Speck klein gewürfelt, 1 Zwiebel fein gewürfelt, 1 Knoblauchzehe fein gewürfelt, 1L Rinderbrühe, 2-3 Stiele Bohnenkraut, 1 TL Majoran, Pfeffer, Salz, 1/2 Becher Crème fraîche und etwas Olivenöl

Den Speck zusammen mit der Zwiebel und dem Knoblauch im Olivenöl andünsten. Dann die Bohnen dazu geben und kurz mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, das Bohnenkraut und Majoran dazu geben und mit der Brühe ablöschen. Aufkochen und die Kartoffelwürfel dazu geben. Kochen, bis die Kartoffeln weich sind und die Bohnen noch etwas Biss haben. Das dauert so ca. 15-20 Minuten. Dann die Crème fraîche unterrühren und servieren.

Guten Appetit!

Urlaubserinnerungen oder: Matjes mit grünen Bohnen

3 Aug

Frische Matjes mit grünen Bohnen und Salzkartoffeln

Matjes, eines meiner Lieblings-Essen. Das erinnert mich immer an unsere schönen Holland-Urlaube an der Küste. Direkt bei der Ankunft muss ich einen Matjes mit Ziebel beim Fischwagen kaufen und sofort essen 😉

Heute gibt’s dann die ‚am Tisch und mit Messer und Gabel essen“-Version 😉

Dafür einfach frische grüne Bohnen in Salzwasser mit Bohnenkraut gar kochen, anschließend in einer Pfanne mit angedünsteten Zwiebelwürfeln schwenken und etwas frisches, fein gehacktes Bohnenkraut darunter rühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Ein paar Kartoffeln schälen und als Salzkartoffeln kochen. Zusammen mit den frischen Matjes anrichten.

Guten Appetit und einen schönen Sonntag wünscht

Eure Babette

Juwetsch – Gemüse-Resteverwertung mit Lammhackfleisch

15 Mai

Juwetsch - fertig auf dem Teller

Das war heute definitiv der falsche Tag, um dieses wirklich köstliche Gericht zu kochen.
Ich hatte Hunger, als ich von meinem Termin heute nach Hause kam. Da bin ich ziemlich nervös, hibbelig, fast aggressiv sogar, wenn’s nicht schnell genug geht.
Aber die Zutaten waren alle im Haus. Sogar Lammhackfleisch hatte ich besorgt. Also blieb mir nichts anderes übrig, als zu schnibbeln und schnibbeln und zu braten und braten, um dann noch eine Stunde zu warten, bis das Gericht fertig aus dem Backofen endlich auf dem Teller serviert werden konnte …

Wenn ich Zutaten übrig habe, lasse ich mich in letzter Zeit sehr oft von einer sehr interessanten App inspirieren. Sie heißt „Zu gut für die Tonne“ und ist vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Hier lassen sich einzelne Zutaten eingeben, die man zu Hause übrig hat. Anschließend werden Gerichte gezeigt, die sich -meist ganz einfach und schnell- daraus zaubern lassen. Natürlich gibt’s auch einen sehr guten und ausführlichen Internetauftritt: Zu gut für die Tonne.

Das Rezept für Juwetsch habe ich mir dort ausgesucht, da ich -mal wieder- eine Aubergine übrig hatte, dazu noch Paprikaschoten, und große Lust auf Reis. Zubereitet habe ich das Gericht im Römertopf, eine meiner Lieblings-Garmethoden. (Allerdings normalerweise nur, wenn ich viel Zeit und keinen großen Hunger habe, denn es dauert und dauert …)

Hier das Rezept für 4 Personen:

Juwetsch - Zutaten

1 Aubergine, 400g Lammhackfleisch, 500ml Gemüsebrühe, 2 Zehen Knoblauch, Kräuter (habe den Balkon geplündert: Rosmarin, Salbei, Thymian, Ysop, Bohnenkraut, Schnittlauch und Petersilie), 4 EL Olivenöl, 500g Paprika (lange spitze Paprika in rot und grün passen gut), 1/2TL Paprikapulver, 3 Chili, 2EL Petersilie, gehackt, 200g Langkornreis, 500g Tomaten und 250g Zwiebeln, Salz und Pfeffer.

Zwiebeln klein würfeln und Knoblauch pressen. Beides zusammen mit dem Lammhackfleisch in 2EL Olivenöl anbraten. Salzen und leicht pfeffern. Den rohen Reis in den gewässerten Römertopf geben, mit Brühe bedecken und mit dem Paprikapulver bestäuben, die Zwiebel-Hackmasse darauf verteilen. Dann in der Pfanne 1-2EL Olivenöl erhitzen, die Paprika und Auberginen, beides grob gewürfelt, anbraten, salzen und die Chilischoten und Kräuter fein gehackt darunter geben.
Das Gemüse über die Hackmasse schichten.

Juwetsch - Vorbereitung im römertopf

Obenauf kommen grob gewürfelte Tomatenstücke, mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt. Evtl. übrige Brühe noch darüber geben, mit dem gewässerten Deckel schließen und bei 180Grad im Backofen für 60-70 Minuten garen.

Guten Appetit!