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Mit Feta gefüllte rote Paprika und Couscous – mein erster Versuch mit dem Dampfgarer

23 Mai

Gefüllte rote Paprika mit Couscous aus dem Dampfgarer - Füllung

Habe ich eigentlich schon erzählt, dass ich mich schon einige Zeit mit nur einer funktionierenden Herdplatte und einer dazu gekauften Induktionsplatte beim Kochen über Wasser halte? Die anderen drei Platten des Ceranfelds sind defekt. Und ein neuer Herd ist finanziell momentan einfach nicht drin. Jetzt habe ich von lieben Freunden einen Dampfgarer zum testen bekommen. Damit kann ich mehrere Bestandteile einer Mahlzeit so garen, dass sie zusammen fertig sind.

Natürlich musste ich das heute gleich mal mit einem der beigefügten Rezepte ausprobieren.

Der Couscous wurde mit Gemüsebrühe, Frühlingszwiebeln und Pinienkernen zubereitet.

Gefüllte rote Paprika mit Couscous aus dem Dampfgarer - Couscous mit Pinienkerne vor dem Garen

Die Paprika mit Feta, Frühlingszwiebeln, Olivenöl, geriebenem Parmesan, Feta, Brotkrümeln und ganz vielen Balkonkräutern (Petersilie, Thymian, Rosmarin und Ysop) gefüllt.

Gefüllte rote Paprika mit Couscous aus dem Dampfgarer -Zutaten

Uns hat es ganz gut geschmeckt. Meinem Mann hat heute dazu allerdings das Fleisch gefehlt, aber dafür gab’s ja gestern das Hühnchen 😉

Gefüllte rote Paprika mit Couscous aus dem Dampfgarer - fertig auf dem Teller

Also, mit diesem Gerät werde ich sicher weiter experimentieren. Die eine oder andere Herdplatte kann es auf jeden Fall bei einigen Gerichten ersetzen!

Juwetsch – Gemüse-Resteverwertung mit Lammhackfleisch

15 Mai

Juwetsch - fertig auf dem Teller

Das war heute definitiv der falsche Tag, um dieses wirklich köstliche Gericht zu kochen.
Ich hatte Hunger, als ich von meinem Termin heute nach Hause kam. Da bin ich ziemlich nervös, hibbelig, fast aggressiv sogar, wenn’s nicht schnell genug geht.
Aber die Zutaten waren alle im Haus. Sogar Lammhackfleisch hatte ich besorgt. Also blieb mir nichts anderes übrig, als zu schnibbeln und schnibbeln und zu braten und braten, um dann noch eine Stunde zu warten, bis das Gericht fertig aus dem Backofen endlich auf dem Teller serviert werden konnte …

Wenn ich Zutaten übrig habe, lasse ich mich in letzter Zeit sehr oft von einer sehr interessanten App inspirieren. Sie heißt „Zu gut für die Tonne“ und ist vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Hier lassen sich einzelne Zutaten eingeben, die man zu Hause übrig hat. Anschließend werden Gerichte gezeigt, die sich -meist ganz einfach und schnell- daraus zaubern lassen. Natürlich gibt’s auch einen sehr guten und ausführlichen Internetauftritt: Zu gut für die Tonne.

Das Rezept für Juwetsch habe ich mir dort ausgesucht, da ich -mal wieder- eine Aubergine übrig hatte, dazu noch Paprikaschoten, und große Lust auf Reis. Zubereitet habe ich das Gericht im Römertopf, eine meiner Lieblings-Garmethoden. (Allerdings normalerweise nur, wenn ich viel Zeit und keinen großen Hunger habe, denn es dauert und dauert …)

Hier das Rezept für 4 Personen:

Juwetsch - Zutaten

1 Aubergine, 400g Lammhackfleisch, 500ml Gemüsebrühe, 2 Zehen Knoblauch, Kräuter (habe den Balkon geplündert: Rosmarin, Salbei, Thymian, Ysop, Bohnenkraut, Schnittlauch und Petersilie), 4 EL Olivenöl, 500g Paprika (lange spitze Paprika in rot und grün passen gut), 1/2TL Paprikapulver, 3 Chili, 2EL Petersilie, gehackt, 200g Langkornreis, 500g Tomaten und 250g Zwiebeln, Salz und Pfeffer.

Zwiebeln klein würfeln und Knoblauch pressen. Beides zusammen mit dem Lammhackfleisch in 2EL Olivenöl anbraten. Salzen und leicht pfeffern. Den rohen Reis in den gewässerten Römertopf geben, mit Brühe bedecken und mit dem Paprikapulver bestäuben, die Zwiebel-Hackmasse darauf verteilen. Dann in der Pfanne 1-2EL Olivenöl erhitzen, die Paprika und Auberginen, beides grob gewürfelt, anbraten, salzen und die Chilischoten und Kräuter fein gehackt darunter geben.
Das Gemüse über die Hackmasse schichten.

Juwetsch - Vorbereitung im römertopf

Obenauf kommen grob gewürfelte Tomatenstücke, mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt. Evtl. übrige Brühe noch darüber geben, mit dem gewässerten Deckel schließen und bei 180Grad im Backofen für 60-70 Minuten garen.

Guten Appetit!