Herbstsalat mit Kürbis

24 Okt

Herbst-Salat mit eingelegtem Kürbis, Chicoree und Champignons

Herbstzeit ist für mich Kürbiszeit. Meist gibt’s dann so oft Kürbisgerichte, dass mein Mann irgendwann streikt 😉
Aber dieses Jahr ist es noch nicht so weit gekommen. Noch nicht 😉

Ein weiterer Bestandteil des vegetarischen Kürbis-Menüs mit meinen Freunden war dieser Herbstsalat. Normalerweise ist er ganz in hellen Tönen gehalten, also nur mit den weißen und gelben Teilen des Frséesalates, aber das hatten wir dann irgendwie beim schnippeln und mixen überlesen und den Salat komplett untergemischt. Er hat trotzdem sehr gut geschmeckt und ich musste mir nicht noch etwas für den restlichen Salat einfallen lassen!

Herbst-Salat mit eingelegtem Kürbis, Chicoree und Champignons2

Das Rezept für 2 Portionen:

2 EL Pinienkerne, 1 Chicorée, 50g weiße Champignons, 1 gelbe Paprika, 1/2 Kohlrabi, 1 Frisée (nur gelb-weiße Blätter verwenden, oder s. oben 😉 ), 2 Lauchzwiebeln, 100g eingelegter Kürbis, 1 EL Haselnussöl, 1 EL Apfelessig, 2 EL Kürbissud, Salz und Pfeffer

Die Pinienkerne rösten, den Chicorée und die Frühlingszwiebel in Ringe, die Champignons in Scheiben, die Paprika in feine Streifen schneiden. Den Kohlrabi grob raspeln, den Kürbis fein würfeln. Alles für die Salatsauce zusammen mixen und mit dem Salat mischen. Die Pinienkerne drüberstreuen und servieren.

Guten Appetit!

Babette’s Kürbis-Lasagne

22 Okt

Ich freue mich immer sehr auf die Kürbis-Saison. Letztes Wochenende hatte ich liebe Freunde zu Besuch. Sie hatten sich an diese vegetarische Lasagne erinnert und sich gewünscht, dass wir es nochmal zusammen kochen. Herausgekommen ist ein komplett vegetarisches Kürbis-Menü, ein langer Koch-Marathon in der Küche und ein wunderschöner, gemütlicher Abend, den ich so schnell nicht vergessen werden! Heute stelle ich euch erst mal die Kürbis-Lasagne vor. Sie braucht schon etwas Zeit in der Vorbereitung, es lohnt sich aber wirklich. Sogar am nächsten Tag haben die Reste noch ein paar zufriedene Abnehmer in der Nachbarschaft gefunden 😉

Das Rezept ist für gute 6 Portionen:

600g Hokkaio-Küribs, 2 Knoblauchzehen, 1 kleine Fenchelknolle, 1 großer Bund Petersilie, 2 Dosen stückige Tomaten, 1-2 frische Chilischoten (je nach Schärfe-Wunsch), 1 Döschen gemahlener Safran, Salz, Pfeffer, je 1 Prise Zimt- und Nelkenpulver, 400g Ricotta, 2 Eier, 150g geriebener Pecorino, 200g Lasagneblätter, 2 EL Pinienkerne, 3 EL Olivenöl

Den Kürbis in ganz dünne, breite Scheiben schneiden. So ca 3mm sind gut. Den Knoblauch fein hacken, den Fenchel sehr klein würfeln, die Petersilie fein hacken. Die Chilischote fein hacken. Dann die Tomaten in ein größeres Gefäß geben, den Chili, Knoblauch, Petersilie dazu geben und mit Safran und den Gewürzen abschmecken, dann noch den Fenchel dazu geben. Den Ricotta mit den Eiern und der Hälfte des Pecorinos vermischen und wenig salzen und pfeffern.

Den Backofen auf Umluft 180 Grad vorheizen. Eine Auflaufform schichtweise abwechselnd füllen mit Nudelblättern, darauf die Ricottacreme, Kürbisscheiben, Tomatensauce. Die letzte Schicht Nudeln nochmal gut mit Sauce bedecken. Dann den restlichen Käse darüber streuen und mit Olivenöl beträufeln.

Im Backofen ca. 40 Minuten backen, bis sie schön gebräunt ist. Nach 20 Minuten die Pinienkerne aufstreuen. Die fertige Lasagne im ausgeschalteten Backofen noch ca. 10-15 Minuten ruhen lassen.
Dann erst servieren.

Guten Appetit!

Kürbis-Käsetorte mit Orangen-Rahmcrème

9 Okt

Kürbis-Käsetorte mit Orangen-Rahmcrème2 ganz auf dem Tisch Foto bearbeitet

Manchmal, denke ich, bin ich schon ein bisschen verrückt …
Eigentlich sollte ich mir ein alt bewährtes Rezept aussuchen, das ich backe, wenn sich zu einer größeren Einladung einmal im Jahr viele Gäste ansagen und dazu noch einige spontan am Tag vorher vorbeikommen. Aber nein, ich doch nicht…

Ich hatte in der Zeitschrift „Lisa Kochen Backen – Herbstzauber“ einen Kuchen, ja schon eher eine Torte gesehen, die hatte es mir angetan. Die musste es unbedingt sein.
Und trotz der „außergewöhnlichen Umstände“, trotz der Gäste in meiner Küche, die mir alle hilfreich zur Seite standen (und mich mit Gesprächen, Fragen, viel Freude und Gelächter auch ab und zu ziemlich abgelenkt haben), trotz des immer wieder klingelnden Telefons mit Glückwunsch-Anrufen hat es nach einigen Widrigkeiten doch ganz gut geklappt mit dem Backen.

Laut „Lisa“ ist das Rezept „mittelschwer“ …, das würde ich schon auch sagen. Es ist schon etwas aufwändig. Die Torte hat einen Rührkuchen-Boden, was ich lieber mag als einen Mürbteig-Boden, hat eine leckere Quark-Mascarpone-Füllung mit Kürbismus und Tonka-Bohne, darüber eine Sauerrahmcrème, die auch gebacken wird und einem Orangenmarmeladen-Topping. Ein bisschen beschäftigt ist man also schon, aber das Ergebnis lohnt sich wirklich.

Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt. Es ist für eine 26er Springform:

Für 300g Kürbispüree:
600g Hokkaido oder Butternusskürbis

Für den Teig:
75g Butter, 75g Zartbitterschokolade, 50g Zucker, 2 Eier, 60g Mehl, 1/2 TL Backpulver, 50g gehackte Haselnüsse

Für den Belag:
500g Magerquark, 250g Mascarpone, 200g Kürbispüree, 5 Eier, 2 Eigelb, 300ml gesüßte Kondensmilch (ich hatte eine russische Kondensmilch in der Dose), 4 EL Zucker, 100g Crème fraîche, 3EL Maisstärke, 1/3 TL Zimt, 1 frisch geriebene Tonka-Bohne, 200g Sauerrahm, 150-200g Orangenmarmelade (mit Orangenschale)

Für das Kürbispüree den Hokkaido oder Butternusskürbis halbieren, entkernen und bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) ca. 45-60 Minuten backen, bis das Fleisch weich ist. Dann aus der Schale schaben und pürieren. Dann für die Füllung 200g abwiegen. Den Rest kann man gut einfrieren. (Lt. „Lisa“ am besten in Gefrierbeuteln, nicht in Dosen, ca. 6 Monate haltbar).

Den Ofen auf 175 Grad (Umluft 155 Grad) vorheizen. Die Butter und Schokolade schmelzen, Zucker und Eier aufschlagen, Mehl, Backpulver, Nüsse mischen und mit der Schoko-Mischung unter den Eierschaum rühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform streichen und im Ofen ca. 15 Minuten backen.

Quark mit Mascarpone, Kürbispüree, Eiern, Eigelben, Kondensmilch, 2 EL Zucker, Crème fraîche, Stärke, Zimt und Tonka-Bohne verquirlen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, die Crème in die Form streichen und weitere 15 Minuten backen. Dann die Ofentemperatur auf 120 Grad (Umluft 100 Grad) reduzieren und den Kuchen weitere ca. 70 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Dann den Kuchen herausnehmen, etwas abkühlen lassen (geht auch ohne abkühlen, dafür hatte ich keine Zeit …), den Sauerrahm und 2 EL Zucker verrühren, auf die Käsetorte streichen und weitere 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen. Die Marmelade mit 1 EL Wasser erwärmen und sofort auf den Kuchen verteilen. Anschließend ca. 8 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen.

Kürbis-Käsetorte mit Orangen-Rahmcrème2

Guten Appetit!

Minestrone mit Pesto-Tortellini

1 Okt

Minestrone mit Pesto-Tortellini

Endlich mal wieder eine Gemüsesuppe, das hat sich mein Mann gewünscht. Also habe ich mein Rezept Minestrone mit Käsetortellini etwas abgewandelt zubereitet. Ein Paket Tortellini mit Pesto gefüllt hatte ich noch im Vorrat. Und reichlich frische Tomaten, die haben die Dosentomaten im Rezept ersetzt. Ansonsten kam noch eine kleine Stange Lauch dazu. Geschmeckt hat’s wirklich lecker. Jetzt im Herbst kommen Suppen und Eintöpfe sicher wieder öfter bei Babette’s auf den Tisch 😉

Bunter Gemüsekuchen

30 Sep

Bunter Gemüsekuchen

Gemüsekuchen und Quiche könnte es bei mir noch viel öfter geben. Wenn da nicht mein Mann wäre …, der ist kein besonders großer Fan. Leider.
Aber so ab und zu isst er es natürlich auch.
Heute war noch ein bisschen Brokkoli im Kühlschrank. Möhren auch. Und Tomaten habe ich immer reichlich im Vorrat.
Der Quark-Öl-Teig für den Boden ist schnell zusammengerührt. Hier ist mein Lieblings-Rezept zum nachlesen: Quark-Öl-Teig.

Für den Belag: 250g Möhren, 300-500g Brokkoli, 250-300g Zucchini, 6-8 Kirschtomaten, 1 Zwiebel, 4 EL Öl, 1 TL Rosmarin, Zucker, 6 Salbeiblätter, 1 Knoblauchzehe, 3 Eier, 250g Schlagsahne oder Crème fraîche, 80g Emmentaler oder Ziegenkäse

Bunter Gemüsekuchen in der Form

Brokkoliröschen in Salzwasser ca 4 Minuten vorgaren und abtropfen lassen. Die Möhren und Zucchini in kurze Stifte schneiden, Zwiebeln fein würfeln und in 2 EL Öl andünsten, die Möhren dazu geben und mit Rosmarin, Salz und etwas Zucker würzen. Zugedeckt ca. 5 Minuten garen. Die Zucchini im restlichen Öl ca. 2 Minuten garen, mit Salz, Salbei und Knoblauch würzen. Die Eier mit der Sahne und ein wenig Salz verquirlen. Den Käse fein raspeln.
Die Quicheform mit dem Teig auslegen, mit der Hälfte des Käses bestreuen. Dann das Gemüse dekorativ kreisförmig einschichten, die Eiersahne darüber schütten und mit dem restlichen Käse bestreuen. Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze oder 175 Grad Umluft auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen, die restlichen 15 Minuten direkt auf dem Backofenboden.

Guten Appetit!

Resteverwertung: Gefüllte Kartoffelklösschen mit Gorgonzola und Schinken

29 Sep

Gefüllte Kartoffelklösschen aus Kartoffelbrei-Rest mit Salbeibutter in der Form

Kartoffelbrei liebe ich. Und natürlich wird bei uns immer zu viel davon zubereitet. Bis jetzt habe ich den meist am Tag darauf in der Pfanne angebraten und mit Spiegelei und Salat gegessen.
Heute gab’s mal eine andere, ganz einfache, aber wirklich verführerisch leckere Variante.

Rest von fertigem Kartoffelbrei vom Vortag. (Für 2 Portionen ca. 4-6 Esslöffel), Mehl, Salz und Pfeffer
Für die Füllung 100g Gorgonzola und 2 Scheiben gekochten Schinken, dazu Butter und frische Salbeiblätter nach Belieben

Soviel Mehl zum Kartoffelbrei geben, dass der Teig sich gut verarbeiten lässt und nicht mehr an den Händen klebt. Den Gorgonzola und gekochten Schinken in kleine Würfel schneiden und mischen. Von Teig kleine Stücke abnehmen, Klösschen formen, in der Mitte etwas platt drücken, etwas von der Gorgonzola-Schinken-Mischung in die Mitte geben, verschließen und nochmal zu schönen Kugeln formen.
In kochendes Salzwasser geben, warten, bis sie an die Oberfläche kommen. Dann sind sie fertig. Dazu schmeckt geschmolzene Butter mit Salbeiblättchen und ein frischer Salat.

Gefüllte Kartoffelklösschen aus Kartoffelbrei-Rest mit Salbeibutter

Guten Appetit!

Putenrollbraten mit Möhren-Champignon-Kartoffel-Gemüse

28 Sep

Gefüllter Putenrollbraten mit Möhren-Champignon-Kartoffel-Gemüse

Rollbraten hat mich als Kind schon fasziniert. Ich habe mich immer gefragt, wie man das wohl macht. Bei uns zuhause gab’s so was nicht. Vor ein paar Jahren dann habe ich mich endlich mal daran gewagt, den Rollbraten selbst zu schneiden und zu wickeln. Mittlerweile klappt das sehr gut. Diesmal habe ich ein großes Stück Putenbrust gekauft, zu einer großen flachen Scheibe geschnitten, gefüllt und mit Küchengarn zu einem Rollbraten gebunden.

Hier ist das Rezept für 4 Personen:

1kg Putenbrust am Stück, 2-3 Handvoll gehackte Kräuter (hier vom Balkon: Petersilie, Schnitt-Knoblauch, Salbei, Thymian, Minze), Salz, Pfeffer, 75g Bacon in Scheiben, 2-3 EL Butterschmalz, 500 g Kartoffeln, 1kg Möhren, 400g Champignons, 1/2 l Gemüsebrühe, 1/4 l Rotwein, 2-3 EL Crème fâîche, und Küchengarn

Das Fleisch von der Seite der Länge nach aufschneiden, nicht ganz durchschneiden und auseinanderklappen, Wenn das Fleisch dick ist kann man auch erst einen Schnitt nach 1/3 der Höhe machen, nicht ganz durchschneiden, dann noch einen zweiten Schnitt beim letzten Drittel der Höhe, sodass man die dreifache Breite erhält. Die Kräuter fein hacken. Dann die Putenbrust mit Salz und Pfeffer einreiben, mit dem Bacon belegen und die Kräuter darauf streuen. Putenbrust aufrollen und mit Küchengarn zusammenbinden. Fleisch in einem Bräter im heißen Butterschmalz rundherum anbraten. Anschließend im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze 175 Grad oder Umluft 160 Grad ca. 1 1/4 Stunden braten. In der Zwischenzeit die Kartoffeln und Möhren schälen und in große Stücke schneiden. Champignons putzen und ebenfalls in große Stücke schneiden. Alles Gemüse mischen, nach 30 Minuten der Bratzeit mit in den Bräter geben, Brühe und Wein angießen und bis zum Ende mit garen. Zum Schluss die Crème fraîche in die Sauce geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Puten-Rollbraten mit Möhren-Champignon-Gemüse und Kartoffeln

Guten Appetit!