Tag Archives: Mascarpone

Kürbis-Käsetorte mit Orangen-Rahmcrème

9 Okt

Kürbis-Käsetorte mit Orangen-Rahmcrème2 ganz auf dem Tisch Foto bearbeitet

Manchmal, denke ich, bin ich schon ein bisschen verrückt …
Eigentlich sollte ich mir ein alt bewährtes Rezept aussuchen, das ich backe, wenn sich zu einer größeren Einladung einmal im Jahr viele Gäste ansagen und dazu noch einige spontan am Tag vorher vorbeikommen. Aber nein, ich doch nicht…

Ich hatte in der Zeitschrift „Lisa Kochen Backen – Herbstzauber“ einen Kuchen, ja schon eher eine Torte gesehen, die hatte es mir angetan. Die musste es unbedingt sein.
Und trotz der „außergewöhnlichen Umstände“, trotz der Gäste in meiner Küche, die mir alle hilfreich zur Seite standen (und mich mit Gesprächen, Fragen, viel Freude und Gelächter auch ab und zu ziemlich abgelenkt haben), trotz des immer wieder klingelnden Telefons mit Glückwunsch-Anrufen hat es nach einigen Widrigkeiten doch ganz gut geklappt mit dem Backen.

Laut „Lisa“ ist das Rezept „mittelschwer“ …, das würde ich schon auch sagen. Es ist schon etwas aufwändig. Die Torte hat einen Rührkuchen-Boden, was ich lieber mag als einen Mürbteig-Boden, hat eine leckere Quark-Mascarpone-Füllung mit Kürbismus und Tonka-Bohne, darüber eine Sauerrahmcrème, die auch gebacken wird und einem Orangenmarmeladen-Topping. Ein bisschen beschäftigt ist man also schon, aber das Ergebnis lohnt sich wirklich.

Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt. Es ist für eine 26er Springform:

Für 300g Kürbispüree:
600g Hokkaido oder Butternusskürbis

Für den Teig:
75g Butter, 75g Zartbitterschokolade, 50g Zucker, 2 Eier, 60g Mehl, 1/2 TL Backpulver, 50g gehackte Haselnüsse

Für den Belag:
500g Magerquark, 250g Mascarpone, 200g Kürbispüree, 5 Eier, 2 Eigelb, 300ml gesüßte Kondensmilch (ich hatte eine russische Kondensmilch in der Dose), 4 EL Zucker, 100g Crème fraîche, 3EL Maisstärke, 1/3 TL Zimt, 1 frisch geriebene Tonka-Bohne, 200g Sauerrahm, 150-200g Orangenmarmelade (mit Orangenschale)

Für das Kürbispüree den Hokkaido oder Butternusskürbis halbieren, entkernen und bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) ca. 45-60 Minuten backen, bis das Fleisch weich ist. Dann aus der Schale schaben und pürieren. Dann für die Füllung 200g abwiegen. Den Rest kann man gut einfrieren. (Lt. „Lisa“ am besten in Gefrierbeuteln, nicht in Dosen, ca. 6 Monate haltbar).

Den Ofen auf 175 Grad (Umluft 155 Grad) vorheizen. Die Butter und Schokolade schmelzen, Zucker und Eier aufschlagen, Mehl, Backpulver, Nüsse mischen und mit der Schoko-Mischung unter den Eierschaum rühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform streichen und im Ofen ca. 15 Minuten backen.

Quark mit Mascarpone, Kürbispüree, Eiern, Eigelben, Kondensmilch, 2 EL Zucker, Crème fraîche, Stärke, Zimt und Tonka-Bohne verquirlen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, die Crème in die Form streichen und weitere 15 Minuten backen. Dann die Ofentemperatur auf 120 Grad (Umluft 100 Grad) reduzieren und den Kuchen weitere ca. 70 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Dann den Kuchen herausnehmen, etwas abkühlen lassen (geht auch ohne abkühlen, dafür hatte ich keine Zeit …), den Sauerrahm und 2 EL Zucker verrühren, auf die Käsetorte streichen und weitere 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen. Die Marmelade mit 1 EL Wasser erwärmen und sofort auf den Kuchen verteilen. Anschließend ca. 8 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen.

Kürbis-Käsetorte mit Orangen-Rahmcrème2

Guten Appetit!

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Käsekuchen mit Pfirsichen

6 Sep

Käsekuchen mit Pfirsichen

„Bringst du einen Kuchen mit zur Einschulungsfeier?“…
Das muss man mich nicht zweimal fragen. Natürlich gerne! Das Rezept für diesen Käsekuchen hatte ich schon einige Zeit auf meiner „unbedingt ausprobieren“-Liste. Frische Pfirsiche hatte ich auch ganz wunderbare auf dem Markt entdeckt. Aber als ich den Kuchen im Backofen hatte, kamen mir doch so leichte Bedenken, ob das wohl was wird, denn die Zutaten für die Käsemasse habe ich mir selbst zusammengestellt. Hätte ich nicht lieber zu solch einem Anlass ein altbewährtes und erprobtes Rezept aussuchen sollen …
Na ja, da ich den Kuchen eh einen Tag vorher backen und richtig auskühlen lassen musste, hätte ich ja immer noch am Tag darauf was Bewährtes backen können.
Aber es ging alles gut. Dieser Käsekuchen wird garantiert bald mal wieder gebacken. Er hat ein ganz wunderbares Aroma durch die Tonka-Bohne. Und mit anderem Obst oder Dosenpfirsichen schmeckt er ganz sicher auch!

Käsekuchen mit Pfirsichen2

Hier das Rezept für eine 26er Springform:

Mürbeteig: 250g Mehl, 75g Puderzucker, 1 Ei, 125g Butter.
Füllung: 4 Pfirsiche, 200ml Pfirsichsaft oder Orangensaft, 500g Magerquark, 250g Mascarpone, 250g Crème fraîche, 1 Packung Vanillepuddingpulver, 2 Eier, 150ml Rapsöl, 150g Zucker, 150ml Milch, 1/2 geriebene Tonkabohne, 1 Päckchen Tortenguss (Bioqualität mit Agar-Agar)

Für den Mürbeteig alle Zutaten schnell verkneten. Die Springform einfetten und leicht mit Mehl bestreuen. Darin den Mürbeteig ausrollen und am Rand etwas hochziehen und andrücken. Die Form im Kühlschrank ca. 30 Minuten kalt stellen. Danach bei 175 Grad ca. 15 Min. backen.
Für die Füllung alle Zutaten mit dem Mixer verrühren und auf den vorgebackenen Boden geben. Bei 175Grad weitere ca. 60 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen.
Die Pfirsiche mit kochendem Wasser überbrühen und die Haut abziehen. In Spalten schneiden und im Fruchtsaft leicht dünsten. Abkühlen lassen, dann den Kuchen damit belegen. Den Tortenguss nach Packungsangabe zubereiten, über dem Kuchen verteilen und auskühlen lassen.

Käsekuchen mit Pfirsichen3

Am besten einen Tag vor dem Verzehr zubereiten und im Kühlschrank mit Folie abgedeckt auskühlen lassen. Mindestens eine Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen.

Guten Appetit!

Erdbeertorte mit Quark und Marzipan und Pfingstmontags-Grüße

9 Jun

Zur Feier des Tages gibt es heute eine Torte:
Die älteste Tochter meines Mannes ist für ein paar Tage bei uns zu Gast. Das genießen wir alle drei immer sehr!
Natürlich kochen und backen wir gerne gemeinsam. Mal sehen, was diesmal so alles auf den Tisch kommt. Ich zeige euch sicher einiges davon 😉

Die Torte habe ich übrigens letztes Jahr auch schon einige Male gebacken. Hier könnt ihr ein Foto und ein paar Notizen von mir sehen. Heute bekommt ihr nun endlich das komplette Rezept zum Nachbacken von mir:

Rezept für eine rechteckige Form von ca. 20 x 30cm:

1 Rolle Blätterteig aus dem Frischeregal (300g), 100g Marzipan-Rohmasse
250g Magerquark, 250g Mascarpone, 2 Eier, 150g Zucker, 25g Vanillezucker, abgeriebene Schale einer Zitrone, 1 Prise Salz, 1EL Speisestärke
ca. 600g Erdbeeren, 1 Päckchen Tortenguß rot, 2EL Zucker, 250ml Wasser, 2EL gehackte Pistazienkerne

Den Blätterteig (bereits rechteckig) entrollen und noch etwas ausrollen auf ca. 25 x 35 cm, dann in die gefettete Form legen und den Rand etwas hochziehen. Das Marzipan zwischen Klarsichtfolie auf die Größe der Auflaufform ausrollen und auf den Blätterteig legen

Erdbeer-Quark-Marzipantorte Vorbereitung

Für die Quarkmasse den Quark und die Marscarpone mit Eiern, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale, Salz und Speisestärke verrühren und auf das Marzipan streichen. Im Backofen bei 180Grad Heißluft (ohne Vorheizen) ca. 30-40 Minuten backen. Bei Ober-/Unterhitze ca. 200Grad (mit Vorheizen).

Den Boden in der Form abkühlen lassen

Erdbeer-Quark-Marzipantorte gebacken in der Form

Währenddessen die Erdbeeren waschen und putzen und auf den erkalteten Boden verteilen. Den Tortenguss mit Zucker und Wasser nach Packungs-Anleitung zubereiten und über die Erdbeeren geben. Dann noch mit gehackten Pistazien bestreuen.

Erdbeer-Quark-Marzipantorte angeschnitten

Guten Appetit!

Jetzt werden wir erst mal das schöne Wetter genießen. -Das macht ihr hoffentlich auch alle heute-

Viele Grüße
von eurer
Babette