Tag Archives: Zwiebeln

Blumenkohl-Hack-Pfanne mit Ajvar-Dip

14 Aug

Blumenkohl-Hack-Pfanne mit Ajvar-Dip

Blumenkohl hatte sich mein Mann schon seit ein paar Tagen gewünscht. Heute gab’s dann ein richtig frisches, großes Exemplar im Supermarkt um’s Eck. Also habe ich direkt zugegriffen.
Da sich dazu kurzfristig Besuch für ein paar Stunden über Mittag (oder evtl. doch nur zum Mittagessen ;-D ) angekündigt hatte, gab es eine schnelle Gemüsepfanne.

Hier das Rezept für 4 Portionen:

1 Blumenkohl, 1 Zucchini, 1 rote Paprika, 150g Kirschtomaten (uups, die hatte ich glatt vergessen, fällt mir grade auf. Hat aber nicht wirklich gefehlt!), 2 rote Zwiebeln, eine Hand voll Petersilie, grob gehackt, 3 EL Öl, 400g gemischtes Hackfleisch, Salz, Pfeffer, 200g Schmand und 1-2 EL Ajvar

Den Blumenkohl in Röschen schneiden, die Zucchini in Scheiben (je nach Größe der Zucchini in halbe Scheiben), die Paprika grob würfeln, die Tomaten halbieren und die Zwiebeln in Ringe schneiden.

Das Hackfleisch im Öl in einer großen Pfanne ca. 5 Minuten krümelig braten, mit Salz und Pfeffer würzen, rausnehmen und zur Seite stellen. Dann im Bratfett das Gemüse ca. 5 Minuten braten, 1/8l Wasser dazugeben, aufkochen und zugedeckt ca. 5 Minuten schmoren lassen. Zum Schluss das gebratene Hack und die Petersilie dazu geben und den Schmand mit Ajvar und Salz/Pfeffer abgeschmeckt dazu servieren.

Guten Appetit!

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Wiederholung oder: Manche Gerichte koche ich auch ein zweites Mal ;-)

13 Aug

Also, ich wünsche mir ja wirklich oft ein zweites Leben. Nur zum backen und kochen! Und am allerliebsten koche ich jeden Tag ein neues Rezept. Aber manchmal schmeckt’s dann doch so gut, dass nicht nur mein Mann sagt ‚das kannst du ruhig öfter mal machen“.

Das waren in den letzten Wochen zwei Kandidaten, die bei sommerlichen Temperaturen auf dem Balkontisch serviert wurden:

Lachs-Gurken-Pfanne August 2014

Die Gurken-Lachs-Pfanne mit Reis. Sie gehört schon lange zu meinem Standard-Repertoire. Immer, wenn mir nach was Leichtem mit Fisch und Reis ist, kommt dieses Rezept in die engere Wahl. Diesmal gab’s viel frischen Dill vom Balkon dazu!

Und wenn’s nach meinem Mann ginge, gäbe es diesen Rettich-Wurst-Salat noch viel, viel öfter bei Babette’s:

Rettich-Wurstsalat mit Bratkartoffeln 2014

Aber ich habe ja noch sooooo viele Sachen, die ich unbedingt noch kochen und backen möchte.

Da wird sich mein Mann schon noch oft überraschen lassen müssen! Und ihr alle natürlich auch 🙂

Liebe Grüße und bis bald -mit neuen Rezepten-

Eure Babette

Urlaubserinnerungen oder: Matjes mit grünen Bohnen

3 Aug

Frische Matjes mit grünen Bohnen und Salzkartoffeln

Matjes, eines meiner Lieblings-Essen. Das erinnert mich immer an unsere schönen Holland-Urlaube an der Küste. Direkt bei der Ankunft muss ich einen Matjes mit Ziebel beim Fischwagen kaufen und sofort essen 😉

Heute gibt’s dann die ‚am Tisch und mit Messer und Gabel essen“-Version 😉

Dafür einfach frische grüne Bohnen in Salzwasser mit Bohnenkraut gar kochen, anschließend in einer Pfanne mit angedünsteten Zwiebelwürfeln schwenken und etwas frisches, fein gehacktes Bohnenkraut darunter rühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Ein paar Kartoffeln schälen und als Salzkartoffeln kochen. Zusammen mit den frischen Matjes anrichten.

Guten Appetit und einen schönen Sonntag wünscht

Eure Babette

Vollkorn-Linguine mit frischen Tomaten, Oliven und Kapern

21 Jun

Tagliatele Primavera

Mal schnell ein Pasta-Gericht zaubern. Mit frischen Tomaten mag ich das im Sommer sehr. Das erinnert mich an meine üppigen Personal-Mittagessen im italienischen Ristorante. Dort habe ich einige Jahre im Büro gearbeitet und jeden Tag, wenn die Gäste mittags satt nach Hause gingen, mit dem gesamten Kellner-Team am Tisch gesessen und leckere italienische Küche genossen. Nur der Espresso danach hat mir dann geholfen, anschließend weiter zu arbeiten 😉
Hach ja …, jetzt ist das Ristorante schon seit einigen Jahren geschlossen und natürlich schmeckt’s in keinem anderen so gut 😦
Also, versuche mich ich ab und zu selbst an meinen damaligen Lieblingsgerichten.

Hier das Rezept für 2 Portionen:

1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 Sardellen (in Öl eingelegt, gut abgetropft), 400g Kirschtomaten, 2EL grob gehackte Petersilie, 200g Linguine (ich nehme Vollkorn-Linguine, natürlich könnt ihr auch Spaghetti oder andere Pasta nehmen), 4EL Olivenöl, 2EL grüne oder schwarze Oliven, 1EL eingelegte Kapern (noch besser die Salzkapern im Glas), Salz, Pfeffer, und wer mag: geriebenen Parmesan

Die Nudeln nach Anleitung kochen. Die Zwiebeln in feine Streifen, den Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Das Olivenöl im topf erhitzen, die Zwiebeln und den Knoblauch darin ca. 2 Min. andünsten, die Sardellen dazu geben und schmelzen lassen. Dann die Tomaten und 3 EL Nudelwasser dazu geben und ca. 5 Minuten köcheln. Die fein geschnittenen Oliven, grob gehackten Kapern und Petersilie dazu geben. Mit den fertigen Nudeln mischen und sofort servieren.
Dazu gab’s einen Rucola-Tomaten-Salat

Guten Appetit!

Juwetsch – Gemüse-Resteverwertung mit Lammhackfleisch

15 Mai

Juwetsch - fertig auf dem Teller

Das war heute definitiv der falsche Tag, um dieses wirklich köstliche Gericht zu kochen.
Ich hatte Hunger, als ich von meinem Termin heute nach Hause kam. Da bin ich ziemlich nervös, hibbelig, fast aggressiv sogar, wenn’s nicht schnell genug geht.
Aber die Zutaten waren alle im Haus. Sogar Lammhackfleisch hatte ich besorgt. Also blieb mir nichts anderes übrig, als zu schnibbeln und schnibbeln und zu braten und braten, um dann noch eine Stunde zu warten, bis das Gericht fertig aus dem Backofen endlich auf dem Teller serviert werden konnte …

Wenn ich Zutaten übrig habe, lasse ich mich in letzter Zeit sehr oft von einer sehr interessanten App inspirieren. Sie heißt „Zu gut für die Tonne“ und ist vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Hier lassen sich einzelne Zutaten eingeben, die man zu Hause übrig hat. Anschließend werden Gerichte gezeigt, die sich -meist ganz einfach und schnell- daraus zaubern lassen. Natürlich gibt’s auch einen sehr guten und ausführlichen Internetauftritt: Zu gut für die Tonne.

Das Rezept für Juwetsch habe ich mir dort ausgesucht, da ich -mal wieder- eine Aubergine übrig hatte, dazu noch Paprikaschoten, und große Lust auf Reis. Zubereitet habe ich das Gericht im Römertopf, eine meiner Lieblings-Garmethoden. (Allerdings normalerweise nur, wenn ich viel Zeit und keinen großen Hunger habe, denn es dauert und dauert …)

Hier das Rezept für 4 Personen:

Juwetsch - Zutaten

1 Aubergine, 400g Lammhackfleisch, 500ml Gemüsebrühe, 2 Zehen Knoblauch, Kräuter (habe den Balkon geplündert: Rosmarin, Salbei, Thymian, Ysop, Bohnenkraut, Schnittlauch und Petersilie), 4 EL Olivenöl, 500g Paprika (lange spitze Paprika in rot und grün passen gut), 1/2TL Paprikapulver, 3 Chili, 2EL Petersilie, gehackt, 200g Langkornreis, 500g Tomaten und 250g Zwiebeln, Salz und Pfeffer.

Zwiebeln klein würfeln und Knoblauch pressen. Beides zusammen mit dem Lammhackfleisch in 2EL Olivenöl anbraten. Salzen und leicht pfeffern. Den rohen Reis in den gewässerten Römertopf geben, mit Brühe bedecken und mit dem Paprikapulver bestäuben, die Zwiebel-Hackmasse darauf verteilen. Dann in der Pfanne 1-2EL Olivenöl erhitzen, die Paprika und Auberginen, beides grob gewürfelt, anbraten, salzen und die Chilischoten und Kräuter fein gehackt darunter geben.
Das Gemüse über die Hackmasse schichten.

Juwetsch - Vorbereitung im römertopf

Obenauf kommen grob gewürfelte Tomatenstücke, mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt. Evtl. übrige Brühe noch darüber geben, mit dem gewässerten Deckel schließen und bei 180Grad im Backofen für 60-70 Minuten garen.

Guten Appetit!

Feiner Zwiebelkuchen mit Mürbeteig

10 Nov

Zwiebelkuchen - fertig auf dem Teller

Mindestens einmal im Herbst muss ich einfach einen Zwiebelkuchen backen. Diesmal bin ich sehr spät dran. Ich weiß. Und Federweißen hab ich auch keinen da. (gibt’s denn überhaupt noch welchen?) Egal, Zwiebeln hatte ich heute genug im Vorrat, gekochten Schinken auch, und ansonsten sowieso alles.

Also war heute mein Zwiebelkuchen-Tag für dieses Jahr!

Dieses Rezept ist übrigens etwas anders, als ich es aus meiner badischen Heimat kenne. Durch den Mürbteig, mit etwas Essig parfümiert, durch den gekochten Schinken und die vorgedünsteten Zwiebeln schmeckt der Zwiebelkuchen viel feiner und zarter. Nicht so deftig. Probiert es aus. Es lohnt sich!

Hier das Rezept für 2 Personen:

Zwiebelkuchen - Teigzutate

125g Mehl, 60 g Butter oder Margarine, 1/4 TL Salz, 2 EL Eiswasser, 1 TL Weißweinessig, 80 g gekochten Schinken, 400g Zwiebeln, 20 g Butter, Kümmel, 100 g Crème fraîche, 2 Eier, Salz und Pfeffer

Aus dem Mehl, der Butter oder Margarine, Salz, Eiswasser und Essig einen Mürbteig machen, in einer Springform ( 24cm Durchmesser) ausrollen und 1/2 Stunde kalt stellen.

Zwiebelkuchen - Teig in der Form

Den Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Zwiebelkuchen - Zutaten Füllung

Die Zwiebeln in feine Schreiben schneiden und in der ausgelassenen Butter in einer Pfanne bissfest dünsten. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen und den gekochten Schinken in Streifen geschnitten dazugeben. Die Pfanne zur Seite stellen und etwas abkühlen lasen.

Die Créme fraîche, Eier, Pfeffer und Salz zu einer Sauce verquirlen.
Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen, die Zwiebelmischung darauf geben und die Sauce darüber verteilen.

Zwiebelkuchen - fertig für den Backofen

Im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Zwiebelkuchen - fertig im Blech

Ich mag dazu noch einen Feldsalat mit ein paar Zwiebelchen angemacht. Und ein Glas Wein.

Guten Appetit!